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2.6 Quantinowellen

Es ist nun an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen und schwingende Ladungen zu untersuchen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Verständnis der Relativität und der Natur des Lichtes darstellen.

Abbildung 2.6.1: Eine oszillierende Ladung und das von ihr erzeugte Quantinofeld
Wie bereits in Abschnitt Trägheit auffiel, ist bei beschleunigten Ladungen das Quantinofeld in Beschleunigungsrichtung verdichtet und entgegen der Beschleunigungsrichtung ausgedünnt. Auch eine hin- und her schwingende Ladung wird ständig beschleunigt, jedoch in periodisch wechselnde Richtungen. Die Verdichtungen und Ausdünnungen des Quantinofeldes sind daher mal auf der einen und mal auf der anderen Seite. In der Abbildung 2.6.1 ist das Nahfeld einer solchen schwingenden Ladung dargestellt.

Bei genauer Betrachtung der Animation wird deutlich, dass sich diese gegenseitig abwechselnden Verdichtungen und Ausdünnungen wie Wellen nach links und rechts ausbreiten. Da die Quantinos aber sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten haben, breiten sich diese Dichteschwankungswellen nicht mit einheitlichen Geschwindigkeiten aus, weshalb das Quantinofeld im Standbild nicht wie eine Welle erscheint. Das dort tatsächlich eine Wellenausbreitung stattfindet, erahnt man nur bei laufender Animation. Grund dafür ist letztlich, dass die Welle zu einem guten Teil in der Quantinogeschwindigkeitsverteilung enthalten ist.

Wie in Abschnitt Kraftausbreitung gezeigt wurde, haben Quantinos, die sich im Ruhesystem der Empfängerladung gerade mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, die maximale Wirkung. Ursache hierfür war die Regel 3, nach welcher sich die Relativgeschwindigkeit zwischen Empfängerladung und Quantino quadratisch auf die an der Empfängerladung erzeugte Beschleunigung auswirkt. Filtert man also in der Animation 2.6.1 alle Quantinos heraus, die wenig oder keine Wirkung erzeugen und erhöht zur Verbesserung des Kontrastes die Anzahl an pro Zeiteinheit ausgesendeten Quantinos, so erhält man die Animation 2.6.2. In ihr ist die Welle nun klar und deutlich zu erkennen.

Abbildung 2.6.2: Es sind hier nur Quantinos dargestellt, die auf eine ruhende Empfängerladung eine nennenswerte Wirkung ausüben würden.
Die in Animation 2.6.2 verdeutlichte Welle ist diejenige, die für einen ruhenden Empfänger am wichtigsten ist. Quantinos, die sich langsamer ausbreiten, bilden natürlich ebenfalls Wellenzüge, die sich dann allerdings mit entsprechend kleinerer Phasengeschwindigkeit bewegen. Mit einer mathematischen Analyse lässt sich sogar zeigen, dass sich diese langsameren Wellen gegenseitig recht effektiv auslöschen und so auf diese Weise noch weniger Wirkung auf eine Empfängerladung ausüben. Sich noch schneller ausbreitende Quantinos bilden ebenfalls Wellenzüge. Diese wechselwirken mit einer Empfängerladung aber nicht und sind somit komplett irrelevant. Aus diesen Gründen ist es für eine rein qualitative und logische Analyse ausreichend, immer nur die Welle zu betrachten, die sich im jeweiligen Bezugssystem gerade mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.