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2.4 Die Physik der Kraftausbreitung

Dieser und der nächste Abschnitt sind zentrale Punkte der Quantinotheorie!

In der Quantinotheorie werden Kräfte durch winzige Informationspakete vermittelt, die sich wie Teilchen durch den Raum bewegen. Diese Quantinos besitzen eine Geschwindigkeit, folglich kann sich eine Kraft nicht verzögerungsfrei von einer Ladung auf eine andere übertragen. Im Weiteren wird dieser Aspekt etwas näher beleuchtet, indem die Wirkungen verschieden schneller Quantinos auf eine ruhende Zielladung untersucht werden.

Abbildung 2.4.1: Quantinogeschwindigkeit beträgt 25% der Lichtgeschwindigkeit. Das Quantino dringt nicht tief ein, bis es zu einer leichten Wechselwirkung kommt.
Abbildung 2.4.2: Quantinogeschwindigkeit beträgt 50% der Lichtgeschwindigkeit. Das Quantino dringt zur Mitte vor, bis es zu einer mittelstarken Wechselwirkung kommt.

Zunächst betrachten wir die Situation in Abbildung 2.4.1, wo sich ein negatives Quantino mit 25% der Lichtgeschwindigkeit auf eine positive Einheitsladung zubewegt. Wie zu sehen ist, kommt es bei Berührung von Quantino und Einheitsladung zu einer Wechselwirkung, welche die Einheitsladung entgegen der Bewegungsrichtung des Quantinos beschleunigt. Dieses geschieht aufgrund der Regel 1 aus Abschnitt 1.1.2. Das grüne Aufblitzen der Einheitsladung kennzeichnet dabei den Zeitpunkt der Wechselwirkung.

Aufgrund der geringen Quantinogeschwindigkeit ist der Beschleunigungseffekt in Abbildung 2.4.1 recht schwach. Im Vergleich dazu ist die Wechselwirkung in Abbildung 2.4.2 merklich stärker. Grund hierfür ist die Regel 3, welche besagt, dass die Wirkung eines Quantinos proportional zum Betragsquadrat der Relativgeschwindigkeit zwischen Quantino und Einheitsladung ist, welche in diesem Fall 50% der Lichtgeschwindigkeit beträgt. Es fällt weiterhin auf, dass die Wechselwirkung nun tiefer in der Einheitsladung erfolgt. Dies ist eine Folge der Regel 4, nach der nur dann eine Wechselwirkung stattfinden kann, wenn sich das Quantino zuvor lange genug im Wirkungsbereich der Einheitsladung aufgehalten hat. Da diese Zeitdauer immer gleich, die Geschwindigkeit des Quantinos diesmal aber höher ist, folgt, dass die Wechselwirkung nun tiefer in der Einheitsladung stattfindet.

Abbildung 2.4.3: Das Quantino bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit. Das Quantino wechselwirkt erst kurz vor Verlassen der Einheitsladung. Die Wirkung ist sehr stark.
Abbildung 2.4.4: Das Quantino bewegt sich geringfügig schneller als Lichtgeschwindigkeit. Das Quantino wechselwirkt gar nicht, da es die Einheitsladung zu schnell durchdringt.
Was passiert, wenn sich das Quantino mit Lichtgeschwindigkeit bewegt? Abbildung 2.4.3 zeigt diesen Fall. Wie zu sehen ist, erfolgt hier eine sehr starke Wechselwirkung. Allerdings erst kurz vor Verlassen der Einheitsladung. In Abbildung 2.4.4 ist das Quantino nur geringfügig schneller. Die Wirkung bleibt allerdings aus, da das Quantino die Einheitsladung bereits verlassen hat, bevor es zu einer Wechselwirkung gekommen ist. Die minimal erforderliche Zeit für eine Quantino-Einheitsladungs-Wechselwirkung nach Regel 4 ist also gleich dem Durchmesser einer Einheitsladung geteilt durch die Lichtgeschwindigkeit. Minimalzeit und Durchmesser einer Einheitsladung scheinen anstelle der Lichtgeschwindigkeit die eigentlichen Naturkonstanten zu sein.