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1.1 Die Grundannahmen der Quantinotheorie

1.1.1 Die Quantinoemission

Die Quantinotheorie geht davon aus, dass wirklich alles in der Natur auf folgende Modellvorstellung zurückgeführt werden kann:

In einem gewöhnlichen dreidimensionalen Raum mit universaler Zeit gibt es zwei Arten sehr kleiner Objekte endlichen Volumens, die permanent in alle Richtungen punktförmige Partikel aussenden. Diese Partikel sollte man sich am besten als reine Information vorstellen, da sie in einem gewissen Sinne genauso immateriell sind, wie Bits in einem Speichermedium. Bei ihnen handelt es sich um die sogenannten Quantinos, die der Theorie ihren Namen gegeben haben. Sie haben jederzeit einen wohldefinierten Ort, sowie eine wohldefinierte Geschwindigkeit. Einmal emittiert, bewegen sich diese Quantinos immer geradlinig und mit konstanter Geschwindigkeit durch den Raum. Sie interagieren nicht mit anderen Quantinos, können auch nicht abgelenkt, noch irgendwie beeinflusst oder gar vernichtet werden. Sie bestehen daher ewig und dringen immer weiter in den zuvor leeren umgebenden dreidimensionalen Raum vor.

Abbildung 1.1.1.1: Negative Quantinos aussendende Einheitsladung.
Abbildung 1.1.1.2: Positive Quantinos aussendende Einheitsladung.

Die Quellen, welche diese Quantinos emittieren, werden im Weiteren als negative und positive Einheitsladungen bezeichnet. Auch sie haben immer einen wohldefinierten Ort, sowie eine wohldefinierte Geschwindigkeit. Weiterhin besitzen Einheitsladungen ein sehr kleines, aber von Null verschiedenes Volumen, welches für alle Einheitsladungen gleich ist. Einheitsladungen beider Vorzeichen können gleichzeitig am selben Ort existieren und sich gegenseitig durchdringen, da sie nur indirekt über die Quantinos miteinander kommunizieren. Die Abbildungen 1.1.1.1 und 1.1.1.2 zeigen eine negative Einheitsladung (links, im Weiteren immer rot dargestellt) und eine positive Einheitsladung (rechts, im Weiteren immer blau dargestellt) und die von ihnen ausgesandten Quantinos.

Für den Physiker wird noch erwähnt, dass es sich bei den Einheitsladungen der Quantinotheorie nicht um Elektronen oder Positronen handelt, da diese Masse und weitere Eigenschaften besitzen. In der Quantinotheorie haben Einheitsladungen zunächst nur eine universell konstante Menge elektrischer Ladung und sonst nichts, also weder Masse, Drehmoment noch Impuls. Außerdem bedeutet elektrische Ladung in der Quantinotheorie nur soviel, als dass das Objekt eine Quantino-Quelle ist. Über eine elektrische Kraft wird damit a-priori noch nichts ausgesagt.

Abbildung 1.1.1.3: Die Emissionsgeschwindigkeiten w der Quantinos könnten Maxwell-Boltzmann-verteilt sein. Nur ein kleiner Teil der Quantinos wird langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit c emittiert.
Ein sehr wichtiger Aspekt des Modells ist, dass die Quantinoemission einen Zufallsprozess darstellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einheitsladung ein Quantino in eine bestimmte Richtung aussendet ist genauso groß, wie die Wahrscheinlichkeit, dass das Quantino in irgend eine andere Richtung ausgesendet wird. Die Emissionsgeschwindigkeit ist jedoch nicht gleichverteilt. Stattdessen steigt die Wahrscheinlichkeit beginnend bei Null ungefähr linear mit der Emissionsgeschwindigkeit an, um dann irgendwo im experimentell unerschlossenen Bereich nach unten abzuknicken. Die Annahme einer Maxwell-Boltzmann-Verteilung - siehe Abbildung 1.1.1.3 - erscheint aufgrund des derzeitigen Erkenntnisstandes nicht unplausibel. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung ist für alle Einheitsladungen im Universum gleich.

Es ist weiterhin sehr wichtig zu betonen, dass Quantinos auch mit Geschwindigkeiten weit oberhalb der sogenannten Lichtgeschwindigkeit emittiert werden können. Auch die Einheitsladungen selbst können sich mit beliebigen Geschwindigkeiten relativ zueinander und zum Bezugssystem bewegen. Dies führt, wie später noch gezeigt werden wird, nicht zu Widersprüchen mit den Erfahrungen der Experimentalphysik, wohl aber zu Widersprüchen mit bisher unüberprüften Vorhersagen der bestehenden Standardtheorien der theoretischen Physik. Die Quantinotheorie ist damit eine falsifizierbare Theorie. Die entsprechenden Experimente müssen jedoch erst ersonnen und umgesetzt werden.

1.1.2 Die Quantinowirkung

Die Quellen oder Einheitsladungen senden jedoch nicht nur Quantinos aus, sie können auch mit diesen wechselwirken, wenn sie ihnen lange genug nahe kommen. Die Wechselwirkung lässt sich mit einer Handvoll einfacher Regeln vollständig beschreiben.

  1. Ein Quantino ändert die Geschwindigkeit einer Einheitsladung bei einer Wechselwirkung in Bewegungsrichtung des Quantinos, wenn das Vorzeichen von Quantino und Ladung gleich ist und entgegen, wenn das Vorzeichen verschieden ist.
  2. Eine Einheitsladung wechselwirkt auch mit Quantinos, die es selbst emittiert hat.
  3. Die Stärke der Wirkung eines Quantinos ist proportional zum Betragsquadrat der Relativgeschwindigkeit zwischen Quantino und Einheitsladung.
  4. Ein Quantino wechselwirkt nur dann mit einer Einheitsladung, wenn es sich lange genug im Wirkungsbereich dieser Einheitsladung aufhält.
  5. Die Wechselwirkung ist binär, d.h. sie erfolgt entweder einmal und dann vollständig oder gar nicht.

Es ist ganz ohne Zweifel bemerkenswert, dass diese wenigen Regeln ausreichen sollen, um die klassische Physik vollständig und korrekt zu beschreiben. Das dem tatsächlich so ist, wird nun im Weiteren gezeigt.