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5 Anhang

5.1 Technisches zur Seite

5.1.1 Mit welchem Framework wurde die Seite erstellt?

Die Website wurde mit dem open-source Framework WebLTX realisiert. Die Notwendigkeit noch ein neues CMS zu entwickeln ergab sich daraus, dass beim Start des Projektes einfach keine Alternative für die Veröffentlichung von speziell wissenschaftlichem Inhalt existierte. Die Zielsetzung bestand darin, die Veröffentlichung von wissenschaftlich-mathematischen Inhalt im Web genauso einfach zu machen, wie das Schreiben eines Artikels in LaTeX, welches seit mehr als dreißig Jahren den Standard dazu darstellt.

Dass LaTeX derartig weit verbreitet ist, hat mehrere Gründe. Die wichtigsten sind:
  1. LaTeX trennt weitgehend den Inhalt vom Layout. Das bedeutet, dass der Autor den Text in einem beliebigen Editor seiner Wahl erstellen kann, ohne sich zunächst Gedanken um ästhetische Aspekte machen zu müssen.
  2. Das Eingeben von Formeln ist in LaTeX äußerst einfach und effizient und geschieht ebenfalls in Textform.
  3. LaTeX erstellt automatisch Inhaltsverzeichnisse, Formelnummern, Seitenzahlen, Literaturverzeichnisse und verlinkt alles miteinander.
Der Nachteil von LaTeX besteht darin, dass sich keine Websites generieren lassen, da zum Zeitpunkt der Erfindung von LaTeX das Internet praktisch noch gar nicht existierte. Der Output von LaTeX ist nach dem Compilieren daher immer ein druckbares Dokument, heutzutage zumeist PDF.

Das hier verwendete Framework WebLTX leistet das gleiche wie LaTeX; nur mit dem Unterschied, dass der Output eine Website ist. Zusätzlich besitzt es einige Features, über die Latex nicht verfügt, wie zum Beispiel eine integrierte Versionsverwaltung. Diese macht es beispielsweise möglich, Inhalt via URL zu zitieren, ohne das die Gefahr besteht, dass die Zitate im Laufe der Zeit ungültig werden. Diese Eigenschaft ist für eine wissenschaftliche Publikation unverzichtbar.

Die Erstellung des Inhaltes ist mit WebLTX ebenso einfach wie mit LaTeX und erfolgt im Text-Editor in Form von HTML mit einzelnen PHP-Aufrufen. Im Gegensatz zu LaTeX muss jedoch nicht kompiliert werden. Ein Browserrefresh macht veränderten Inhalt sofort sichtbar. Als Beispiel mag der Code dieser Seite dienen:

0<?php DefChapter('Anhang','Anhang','somai2Mi')?>
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2<!--LatexOmitStart-->
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4<?php DefSection('Technisches zur Seite','Technisches zur Seite','etowae8Y')?>
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6<?php DefSubSection('Mit welchem Framework wurde die Seite erstellt?','Mit welchem Framework wurde die Seite erstellt?','Ooph9wee')?>
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8Die Website wurde mit dem open-source Framework <a href="http://www.webltx.org">WebLTX</a> realisiert. Die Notwendigkeit noch ein neues CMS zu entwickeln ergab sich daraus, dass beim Start des Projektes einfach keine Alternative für die Veröffentlichung von speziell wissenschaftlichem Inhalt existierte. Die Zielsetzung bestand darin, die Veröffentlichung von wissenschaftlich-mathematischen Inhalt im Web genauso einfach zu machen, wie das Schreiben eines Artikels in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX">LaTeX</a>, welches seit mehr als dreißig Jahren den Standard dazu darstellt.
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11Dass LaTeX derartig weit verbreitet ist, hat mehrere Gründe. Die wichtigsten sind:
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13<li>LaTeX trennt weitgehend den Inhalt vom Layout. Das bedeutet, dass der Autor den Text in einem beliebigen Editor seiner Wahl erstellen kann, ohne sich zunächst Gedanken um ästhetische Aspekte machen zu müssen.</li>
14<li>Das Eingeben von Formeln ist in LaTeX äußerst einfach und effizient und geschieht ebenfalls in Textform.</li>
15<li>LaTeX erstellt automatisch Inhaltsverzeichnisse, Formelnummern, Seitenzahlen, Literaturverzeichnisse und verlinkt alles miteinander.</li>
16</ol>
17Der Nachteil von LaTeX besteht darin, dass sich keine Websites generieren lassen, da zum Zeitpunkt der Erfindung von LaTeX das Internet praktisch noch gar nicht existierte. Der Output von LaTeX ist nach dem Compilieren daher immer ein druckbares Dokument, heutzutage zumeist PDF.
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20Das hier verwendete Framework <b>WebLTX leistet das gleiche wie LaTeX</b>; nur mit dem Unterschied, dass der Output eine Website ist. Zusätzlich besitzt es einige Features, über die Latex nicht verfügt, wie zum Beispiel eine <b>integrierte Versionsverwaltung</b>. Diese macht es beispielsweise möglich, Inhalt via URL zu zitieren, ohne das die Gefahr besteht, dass die Zitate im Laufe der Zeit ungültig werden. Diese Eigenschaft ist für eine wissenschaftliche Publikation unverzichtbar.
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23Die Erstellung des Inhaltes ist mit WebLTX ebenso einfach wie mit LaTeX und erfolgt im Text-Editor in Form von HTML mit einzelnen PHP-Aufrufen. Im Gegensatz zu LaTeX muss jedoch nicht kompiliert werden. Ein Browserrefresh macht veränderten Inhalt sofort sichtbar. Als Beispiel mag der Code dieser Seite dienen:
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26<?php HighlightSourcecode('0620000_technisches.htm')?>
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28WebLTX ist trotz seines großes Funktionsumfanges außerordentlich klein und kompakt und besteht aus nur etwa 20kB PHP-Code, welcher bis auf <a href="http://www.mathjax.org">MathJax</a> zur Formeldarstellung keine weiteren Abhängigkeiten benötigt und auf praktisch jedem Linux-Server installiert werden kann, auf dem PHP läuft. Der Source-Code von WebLTX steht unter der <b>GPL-Lizenz</b> und kann von jedem frei benutzt und weiterentwickelt werden. Weitergehende Information zur Beschaffung, Verwendung und Installation von WebLTX findet sich unter <a href="http://www.webltx.org">www.webltx.org</a>.
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31<?php DefSubSection('Wie kann ich zitieren?','Wie kann ich zitieren?','eePh0daK')?>
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33Wissenschaft lebt davon, dass Information frei und dauerhaft verfügbar ist. Die Dauerhaftigkeit wird heute zumeist durch eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift sichergestellt. Allerdings leidet darunter der zweite wesentliche Punkt, nämlich der der freien Verfügbarkeit, denn Fachzeitschriften machen die von ihnen gehosteten Artikel in der Regel meist nur gegen hohe Gebühren zugänglich. Für einen freien Wissenschaftler, wie dem Autor, ist es daher praktisch unmöglich oder zumindest stark erschwert auf derartige Information zuzugreifen.
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36Mit anderen Worten, in der Wissenschaft heißt zu veröffentlichen nicht unbedingt das, was das Wort eigentlich bedeutet, nämlich etwas der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Berücksichtigt man, dass Forschung heute nicht selten aus öffentlicher Hand finanziert wird, so ist diese übliche Praxis der alleinigen Veröffentlichung in geschlossenen Fachzeitschriften zumindest fragwürdig. Der Autor ist der Meinung, dass sich ein Wissenschaftler vor allem durch die Qualität seiner Arbeit definieren sollte. Und diese lässt sich viel besser einschätzen, wenn seine Ideen und Erkenntnisse auch tatsächlich öffentlich zugänglich sind.
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39Das auf dieser Website eingesetzte Framework stellt beides sicher, nämlich sowohl freie Zugänglichkeit, als auch Dauerhaftigkeit, denn es implementiert eine Versionsverwaltung, wodurch <b>Parmalinks</b> der Form
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41<a href="http://www.quantino-theory.org/index.php?page=29&amp;version=1&amp;lang=de">www.quantino-theory.org/index.php?page=29&amp;version=1&amp;lang=de</a>
42</blockquote>
43ermöglicht werden. Der Inhalt unter diesen Links wird nicht verändert, selbst dann nicht, wenn die Website erweitert oder korrigiert wird.
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46<!--LatexOmitEnd-->
WebLTX ist trotz seines großes Funktionsumfanges außerordentlich klein und kompakt und besteht aus nur etwa 20kB PHP-Code, welcher bis auf MathJax zur Formeldarstellung keine weiteren Abhängigkeiten benötigt und auf praktisch jedem Linux-Server installiert werden kann, auf dem PHP läuft. Der Source-Code von WebLTX steht unter der GPL-Lizenz und kann von jedem frei benutzt und weiterentwickelt werden. Weitergehende Information zur Beschaffung, Verwendung und Installation von WebLTX findet sich unter www.webltx.org.

5.1.2 Wie kann ich zitieren?

Wissenschaft lebt davon, dass Information frei und dauerhaft verfügbar ist. Die Dauerhaftigkeit wird heute zumeist durch eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift sichergestellt. Allerdings leidet darunter der zweite wesentliche Punkt, nämlich der der freien Verfügbarkeit, denn Fachzeitschriften machen die von ihnen gehosteten Artikel in der Regel meist nur gegen hohe Gebühren zugänglich. Für einen freien Wissenschaftler, wie dem Autor, ist es daher praktisch unmöglich oder zumindest stark erschwert auf derartige Information zuzugreifen.

Mit anderen Worten, in der Wissenschaft heißt zu veröffentlichen nicht unbedingt das, was das Wort eigentlich bedeutet, nämlich etwas der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Berücksichtigt man, dass Forschung heute nicht selten aus öffentlicher Hand finanziert wird, so ist diese übliche Praxis der alleinigen Veröffentlichung in geschlossenen Fachzeitschriften zumindest fragwürdig. Der Autor ist der Meinung, dass sich ein Wissenschaftler vor allem durch die Qualität seiner Arbeit definieren sollte. Und diese lässt sich viel besser einschätzen, wenn seine Ideen und Erkenntnisse auch tatsächlich öffentlich zugänglich sind.

Das auf dieser Website eingesetzte Framework stellt beides sicher, nämlich sowohl freie Zugänglichkeit, als auch Dauerhaftigkeit, denn es implementiert eine Versionsverwaltung, wodurch Parmalinks der Form
www.quantino-theory.org/index.php?page=29&version=1&lang=de
ermöglicht werden. Der Inhalt unter diesen Links wird nicht verändert, selbst dann nicht, wenn die Website erweitert oder korrigiert wird.